Montag, 2. März 2015

Schlüpfrig & obszön. [21]

Greetings from Black'n'White-Castle [Vol. 4]

Jetzt, da Google mit seiner Zensurkampagne wieder zurückgerudert ist, kann ich erstmal unbesorgt weitermachen mit der Veröffentlichung weiterer Teile der schlüpfrig-obszönen Schwarz-Weiß-Mini-Serie. Für mich stellt sich – nachdem die erste Panik und Wut verflogen ist – ohnehin die Frage, ob und wie Google das hätte durchsetzen wollen? Wäre jeder einzelne Blog gescreent worden oder hätte man die Dampfhammerkeule geschwungen und alle Blogs mit Pseudo-Jugendschutzwarnung am Anfang platt gestampft? Zwar beteuerten die Verantwortlichen, daß allein kommerziell eindeutig pornografischen und urheberrechtstechnisch zweifelhaften Blogs der Tod drohte, doch liegt die Beurteilung und Anwendung solcher Parameter immer Seitens des Plattformanbieters. Und Google bewies ja schon in der Vergangenheit, daß der Freiheit im Netz enge Grenzen gesetzt sind.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Es bleibt bei der wahrlich monochromen Darstellungsweise und beim obskuren Inhalt im Querformat. Interpretationsversuche überlass ich anderen – es soll ja Leute geben, die mit dem kritischen Verriss von Kreativerzeugnissen Geld verdienen und dafür sorgen können, daß auch der Erzeuger selbst noch zu Lebzeiten davon zehren kann.

In diesem Sinne: Anschauen, Wegschauen, Weitergehen.

Gebetsmühle.

Schleimiger Tropfen hüllt den Stein.
(D.P.)

Samstag, 28. Februar 2015

Sternenstaub zu Sternenstaub.

Leonard Nimoy (1931 – 2015)

Statt sinnleerem Geschwafel und falsch verwendeten Star Trek-Fachtermini zur Beweihräucherung nur eins: 
Danke für die spannende und intelligente Unterhaltung Mr. Spock!

(S.V. & D.P.)

Freitag, 27. Februar 2015

Flieg Vogel, flieg!

Klingonen!

Tja, ja, der Nerd im Manne hat sich wieder einen Spaß gegönnt und bei Ausgabe Nummer 4 von Eaglemoss' Star Trek® Raumschiffsammlung zugeschlagen: Der Klingonische Bird of Prey als Modell inklusive Ständer und Begleitheft...cooooohoooool...! Und ganz in Manier einer Gefechtskritik (die militaristisch eingefärbte Wortwahl scheint angemessen), feuere ich aus allen Rohren der subjektiven Kritik:


Never trust a Klingon!

Bitte vorsichtig öffnen...
1. Begleitheft: 
Naja. Mmmh. Nichts was mich jetzt vollkommen überraschen würde oder neu wäre. Ausgenommen die Fotografien des Konzeptmodells anno 1983, die das physische Modell in einem Stadium zeigen, bei der die rostig-fiese Textur noch fehlt aber die Form schon gefunden war.
Die CG-Bilder in den schematischen Darstellungen sind meiner Meinung nach eher zweitklassig und voller Bugs und Ungereimtheiten – von den Schreib- und Übersetzungsfehlern ganz zu Schweigen. Aber das ist wohl die Geißel Star Treks in der deutschen Fassung – da wird seit über 40 Jahren schon ordentlich geschlampt.


Roter Alarm!

Schwingen ausgebreitet...
2. Modell:
Eins vorab: Schön schwer! Scheinbar wurde ordentlich geklotzt und eine Menge Teile in Metallguss gefertigt. Durch die Bemalung bzw. den Bedruck sieht man auf Anhieb jedoch nicht, welche dann aus Plastik sind und welche aus Metall. 


Lieferumfang – Batterien nicht inbegriffen...
Lackierung: Die Bemalung ist leider ein zweischneidiges Schwert: Die erdig-rostig-verwitterte Oberfläche des Filmmodells zu imitieren mag schwierig sein, aber der verwendete Farbton wirkt meiner Meinung nach etwas zu hell und clean. Zwar erkennt man Spuren absichtlicher Farbstörungen und aufgebrachter Witterungsspuren, doch wirken die zu gleichmäßig. Der BoP war für mich immer Inbegriff des Räudigen, Schmutzigen und Gemeinen bei gleichzeitiger geringer Größe – das Eaglemoss-Modell wirkt aber etwas zu geleckt. Dennoch toll ist die schöne Wiedergabe der Flügelunterseiten-Bemalung in Silber und Rot.


Harter Ständer!
Flügelkämpfe: Haaargh! Schieß mich tot! Warum diese Flügelstellung? Der BoP ist eines der schönsten Vehikel im ST-Universum und hat drei bekannte Flügelstellungen – Angriffs-, Marsch-, Landungsstellung – und Eaglemoss verwendet die langweiligste! Für das Geld wäre doch auch geil gewesen, die Schwingen beweglich zu machen?!


Kantiges Hinterteil.
Rohrkaliber: Schwein gehabt! Die Disruptorkanonen an den Flügelspitzen sind sehr filigran und sind dennoch weder verbogen noch anderweitig deformiert. Anders das Torpedorohr in der Bugsektion – hier klafft irgendwie nur ein tumbes Loch und es fehlt an Details. Hier hätte ich mehr erwartet.


...naja.
Ständer: Stabil und gut gelöst – auch wenn man etwas zwängen muss, das Modell da drauf geschoben zu bekommen, ohne daß es sofort wieder abfällt.

So Untenrum ist auch immer schön...
3. Fazit:
Alles in Allem ein tolles kleines, schweres Modell mit Schwächen an der einen oder anderen Stelle – der klingonische Fehlerteufel lauert im Detail.

Aussichten.
Hach ja – das nächste Stück aus der Reihe wird wohl der Romulanische Warbird (Ausgabe 6...?) sein. Ich bleibe gespannt.

(D.P.)