Montag, 14. April 2014

WRK'n'PRGRSS

Muss üben, muss üben, muss üben...

Mal hier, mal da...

Boldly go... Aber von vorn!
Es geht voran. Immer. Irgendwie und mit irgendwas. Planfisch hat noch freie Kapazitäten und da die Löcher im Arbeitsablauf nicht leer bleiben dürfen, werden sie gefüllt mit verschiedenen Nebenprojekten langfristig offizieller, wie auch privater Natur. Gut Ding braucht halt Weile. Und da Selbstbeweihräucherung zum Handwerk gehört, hier ein paar Schnappschüsse aus dem nie trocken zu legenden Sumpf der kreativen, schönen Nebensächlichkeiten – in diesem Falle  skizzenhafte Eindrücke zweier Projekte aus der Rubrik "Ausflüge in die Dreidimensionalität" und als Zugabe noch ein Scan aus dem innig geliebten Skizzenbuch.

Was nicht passt, wird weggelassen!
(D.P.)

Mittwoch, 9. April 2014

Empfangsbereitschaft!


Radio Nordseewelle – Logo-Redesign.

Mundpropaganda ist alles – so auch bei diesem Projekt! Anfang des Jahres trat man nach Weiterempfehlung an uns heran, für einen neuen Radiosender in Norddeutschland, der die friesischen Inseln bestrahlen soll, das bestehende Logo bzw. Wortmarke einer Generalüberholung zu unterziehen. Ursprünglich nur als Überarbeitung geplant, juckte es mächtig in den Fingern und so überschritten wir die Grenze von einer einfachen Retusche hin zu einer kompletten Neugestaltung.

Es war einmal...
Radio Ga Ga.
Die Gestaltung von Logos, respektive Wortmarken, ist stets eine schöne Herausforderung und eine eingehende Recherche steht anfangs immer ganz oben auf der Agenda: Man sucht im Netz nach Beispielen, wie bestehende Logos aus der entsprechenden Branche aussehen, sortiert die Eindrücke und fühlt sich fast wie Aschenputtel, wenn man die Spreu vom Weizen trennt. An dieser Stelle soll angemerkt werden, daß es tatsächlich klar unterscheidbare Herangehensweisen an die Radio-Logo-Gestaltung zu geben scheint, die auch für den Laien deutlich eine Differenzierung zwischen Privat-Sendern und Öffentlich-Rechtlichen ermöglichen. Unser Eindruck war nämlich der, daß die privaten Stationen überwiegend bunt, fast chaotisch, ja fast marktschreierisch bis schreiend schrill dem Betrachter entgegen springen, wohingegen die gebührenfinanzierten Sender – von Ausnahmen mal abgesehen – eher dezent und klassisch daherkommen. Geschmackssache eben...
Knifflig ist das Thema "Radio" ohnehin schon allein: Ein Medium, was man hört, muss visualisiert werden – etwas paradox, aber machbar. Und da moderne Zeiten herrschen, nennt jeder Sender ohnehin eine Internetseite u.Ä. sein eigen, womit eine adäquate Darstellungsweise quasi zwingend notwendig ist.

Frequenzwechsel.
"Wie nun weiter?" war die Frage. Knallig und doch irgendwie leicht verwechselbar oder doch auch optisch ansprechend und schön anzusehen? Vielleicht ein Kompromiss? Wir entschieden uns für letzteres...
Ideen über Ideen über Ideen...
Der Entwurfsprozess artete wie gewohnt zu einem kleinen planfisch-internen Wettstreit aus, der ergebnisträchtig und im Austausch der Ideen überaus fruchtbar war. Basierend auf inhaltlichen Vorgaben vollzog sich schrittweise die Kompromissfindung zwischen Schlichtheit und Verspieltheit, ohne dabei auf typische Klischees gänzlich verzichten zu wollen, zumal der Radiostationsname selbst doppelt gemoppelt alle Arten von Wellen-Assoziationen wachrief. Nach einer Vielzahl von Experimenten mit grafischen Wellenformen, trafen wir ins Schwarze, indem wir die Wellensymbolik des Meeres mit der der Radiofunkwellen überlappend und vereinfachend schlicht aber zielgerichtet auf eine fast schon zu simpel wirkende doppelte Sinus-Kurve herunterbrachen. Wenn das mal kein Konsens ist...?! In Kombination mit der reduzierten Typografie wirkt das Ergebnis wie aus einem Guss und schafft unserer Meinung nach – nachdem die Farbgebung sorgfältig überarbeitet wurde – den Spagat zwischen gestalterischem Anspruch kombiniert mit Unverwechselbarkeit und der nötigen werbewirksamen Plakativität unter Berücksichtigung des Regionalbezugs! Und da wir uns nicht lumpen lassen haben, vervollständigten wir unseren Entwurf, indem wir zusätzlich zur farbigen Variante des Logos eine Graustufenversion und darüber hinaus eine reine Schwarz-Version erstellten. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, kam noch eine Kleinversion hinzu, die für all die Anwendungen gedacht ist, bei denen das Logo nur stark verkleinert dargestellt werden kann. Hierbei wurden Details der Schrift (z.B. Laufweite, Abstände, Strichlängen, Wechselzügigkeit etc.) modifiziert, um Lesbarkeit und Darstellungsform auch bei minimaler Auflösung zu gewährleisten. That's value for money by Planfisch!

Sendersuchlauf.
Da der Sender "Radio Nordseewelle" noch frisch und jung ist, befindet sich die Web-Präsenz zum jetzigen Datum noch im Aufbau – ein Umstand, der uns gespannt warten lässt, wie denn unser Logo eingebunden in den Alltag aussehen wird, wenn es los geht mit dem Sendebetrieb!

Internetseite Radio Nordseewelle: http://www.radio-nordseewelle.de/

(S.V. & D.P.)

Das Ergebnis zählt!
Finden Sie den Unterschied!
Roger Whitaker würde sich freuen!
Das volle Spektrum.

Donnerstag, 3. April 2014

Perspektivwechsel.

Aus gegebenen Anlass...

Neulich beim Bäcker um die Ecke (Nachahmung auf eigene Gefahr): 

die Bäckereifachangestellte: "Das macht dann 2,56 €!"
der Gestalter: "Wieso…?"
die Bäckereifachangestellte: "Weil das der Preis ist...!?"
der Gestalter: "Das könnte ja jeder behaupten..."
die Bäckereifachangestellte: "2,56 € bitte!"
der Gestalter: "Sind doch nur Brötchen?"
die Bäckereifachangestellte: "2,56 €!!!"
der Gestalter: "Wie kommen Sie darauf Geld zu verlangen?"
die Bäckereifachangestellte: "2,56 €!!!!!!"
der Gestalter: "Ist Backen nicht Lohn genug?"
die Bäckereifachangestellte: "…raus!!!"

(S.V. & D.P.)