Samstag, 23. Mai 2015

WRK'N'PRGRSS.

Langsam, langsamer, am langsamsten...

Der letzte Ausflüge-in-die-Dreidimensionalität-Beitrag ist schon eine Weile her und dort schwurbelte ich verheißungsvoll davon, daß es voran geht mit dem neuen 3D-Projekt. Und ja – es geht voran. Wenn auch langsam. Immer nur Stück für Stück.
Denn nach einigen kleinen Änderungen, Anpassungen und Ergänzungen bin ich derzeit dabei die Oberflächen durch Krimskrams aufzuhübschen und die Kanten zu glätten. Die geplante asymmetrische Auflösung der Hüllenaufbauten ist fertig geplant und erfolgt dann, wenn ich das Grundschema für die normale Spiegelhälfte fertiggestellt habe. Für die, die es interessiert noch ein paar aufgehübschte Ansichten des letzten Bearbeitungsstandes.


w'n'p #1

w'n'p #2


w'n'p #3

w'n'p #4

(D.P.)

Donnerstag, 21. Mai 2015

Welle, Goten und Zusammenkunft.

Abgedroschene Floskel Nr. 24: "Alle Jahre wieder…"

Die Geschmacksgrenzen bleiben gerade zu Pfingsten unangetastet!
Pfingsten steht vor der Türe – zusammen mit allerlei schwarz bis bunt gewandeten Gestalten. Denn es ist WGT-Zeit. Für ein überlanges Wochenende werden sie wieder Geschlechts- und mitunter Geschmacksgrenzen überschreitend Leipzigs Straßen schmücken: Ost- & Westgoten aller Himmelsrichtungen, Blech-Lack-Leder-Gummi-KunstfaserfetischistInnen, Pummelelfen /-zwölfen, SchwampelrockfreundInnen, Bleichgesichter, ExtremfrisurenträgerInnen, ExhibitionistInnen und die üblichen MitläuferInnen...es gibt also ordentlich was zu gucken, zu hören und (wer es mag) zu empören! Wir wünschen in diesem Sinne viel Spaß dabei!

(S.V. & D.P.)

Montag, 18. Mai 2015

Schönschreiberei.

Skribbeldibibbeldidu.

Schrift hat ein Gesicht.
Wenn mich eine Idee ergriffen hat und mir keine Ruhe lässt, dann zuckt die Hand und die Finger kribbeln und das Skizzenbuch dient als Fläche für schnelle Skizzen. So auch dieses Wochenende: angeregt durch Fernsehkonsum und einer Doku über die Hagia Sophia in Istanbul und die darin zu findenden Kalligrafien aus osmanischer Zeit, probierte ich erst in Gedanken und dann auch auf Papier aus, ob dieser Stil des Verschlungenen und Verschmolzenen auch auf Frakturschriften anwenden ließe. Sicherlich ist dies keine neue Idee – Beispiele dafür gibt es zur Genüge im Internet – doch ist das eine prima Gelegenheit mal die Sau raus zu lassen und mit Lesbarkeit und Schnörkeln zu experimentieren. Gleichzeitig breche ich damit mal eine Lanze für die Kalligrafie – ob nun orientalisch oder einheimisch. Denn Duktus und Formsprachen lassen sich nämlich vorzüglich kombinieren und die Möglichkeiten der Schönschreiberei werden damit über den Level purer Notiz hinauf zur kontemplativen Beschäftigung erhoben, die Konzentration und Hingabe bis hin zur Pingeligkeit verlangt. 


Achtung! Grundlinie beachten!

Bitte deutlich in Druckbuchstaben schreiben!
Alles fließt.
(D.P.)